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SAM
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ich liebe
die wüste...
ich liebe
die im spiegel der fata morgana flimmernde unendliche ebene,
die zerklüfteten
felsgipfel,
die den erstarrten wellen des ozeans gleichenden dünenketten.
und ich liebe das einfache, harte leben im primitiven lager,
sowohl in der
schneidend kalten sternklaren nacht als auch im stechenden sandsturm.
die unendlichkeit reinigt körper und seele. der mensch spürt die nähe
des schöpfers,
und es gibt nichts, was ihn von dieser erkenntnis
abbringen könnte.
fast unmerklich überkommt uns der unerschütterliche
glaube an ein
über uns stehendes wesen und gleichzeitig die ergebenheit
in unser
menschliches schicksal, so dass wir ohne zu klagen bereit sind,
uns der wüste zu opfern.
[almasy
1934]
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