Am Anfang war der Fluß. Der Fluß wurde zu einer Strasse,
und die Straße verzweigte sich über die ganze Welt. Und da die Straße
einst ein Fluß war, war sie immer hungrig.
In
jenem Land des Anfangs mischten sich die Geister unter die Ungeborenen.
Wir konnten zahlreiche Formen annehmen. Viele von uns waren Vögel. Wir
kannten keine Grenzen. Es wurde viel gefeiert, gespielt und geklagt. Wir
feierten viel wegen der schönen Schrecken der Ewigkeit. Wir spielten
viel, weil unter uns immer jene waren, die gerade aus der Welt der
Lebenden zurückgekommen waren. Sie waren untröstlich über all die
Liebe, die sie zurückgelassen, all das Leid, das sie nicht
wiedergutmacht, all das, was sie nicht verstanden, und über all das, was
sie kaum zu lernen begonnen hatten, bevor sie in das Land des Ursprungs
zurückgeholt worden waren.
Nicht
einer von uns freute sich darauf, geboren zu werden. Wir mochten die
Härte des Daseins nicht, die unerfüllten Sehnsüchte, die eingezäunten
Ungerechtigkeiten der Welt, die Labyrinthe der Liebe, das Unverständnis
der Eltern, die Unausweichlichkeit des Sterbens und die erstaunliche
Gleichgültigkeit der Lebenden inmitten der einfachen Schönheiten des
Universums. Wir fürchteten die Herzlosigkeit der Menschen, die alle blind
geboren werden und von denen nur wenige jemals sehen lernen.